Um es klar zu sagen: Keiner der CEOs oder Einzelhandelsleiter, mit denen ich gesprochen habe, sieht Live Shopping als Ersatz für physische Geschäfte. Vielmehr ist es ein wirtschaftlicher Weg für Marken, die Zuschauer dazu zu bringen, die Filialen zu besuchen und mehr Produkte persönlich zu erleben, nachdem sie sie virtuell entdeckt haben. Es funktioniert auch in die andere Richtung - jeder Einzelhändler kann einen "Red Button"-Moment erleben, indem er digitale Kanäle zum gemeinsamen Nutzen des Online- und Offline-Einzelhandels nutzt.
Ich gehe davon aus, dass alteingesessene Einzelhändler wie Marks & Spencer Live-Shopping-Shows in den sozialen Medien in ihr digitales Ökosystem und ihren Marketing-Mix aufnehmen werden. Sie haben erkannt, dass "die Zeiten sich ändern", um es mit Bob Dylan zu sagen. Im Jahr 2001 gab es kaum Online-Shopping, aber heute wird in Großbritannien 1 Pfund pro 5 Pfund ausgegeben. Live Shopping ermöglicht persönliche Verbindungen, die selbst durch hochauflösende Produktbilder nicht möglich sind.
Und es liefert Ergebnisse. Bei Sprii sehen wir regelmäßig 60 % Umsatzumwandlung durch Live Shopping gegenüber 2-3 % im Branchendurchschnitt. Das ist die Zukunft - eine Entwicklung, die die Kundenbindung verbessert, so dass Marken weniger darauf angewiesen sind, verlorenen Web-Traffic zu ersetzen.
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Die symbiotische Beziehung zwischen dem sozialen Handel und dem konventionellen Einzelhandel wird eher noch zunehmen, da sich beide Kanäle gegenseitig unterstützen. In den letzten 20 Jahren hat das Online-Shopping die Blicke auf sich gezogen. Jetzt lockt Live Shopping sie zurück in die Geschäfte, so wie Pop-ups den E-Commerce in den 2000er Jahren ergänzten.
Omnichannel bedeutet Multi-Channel. Da Verbraucher wie die Generation Z Smartphones in ihr Einkaufserlebnis integrieren, müssen Händler sie dort abholen, wo sie sind. Mehr noch, Live-Shows geben Einzelhändlern mehr Kontrolle - anstatt Provisionen zu zahlen, behalten Händler Daten, besitzen die Reise und steigern den Umsatz.
Ich empfehle den Einzelhändlern dringend, die Einführung von Live Shopping nicht zu verzögern, da sie sonst Gefahr laufen, hinter den Erwartungen der Verbraucher zurückzubleiben. Ja, es bedeutet eine strategische und prioritäre Neuausrichtung für alteingesessene Unternehmen in Bezug auf Talent, Marketing und Technologie.
Aber die Vorteile sind entscheidend - nicht nur die Umsatzsteigerung, sondern auch die Markendifferenzierung und die Loyalität. Selbst die "traditionellsten" Marken werden den Wert eines hybriden Multikanalansatzes erkennen.
Wie wir gesehen haben, wird Live Shopping Marken "aufwecken". Die Intimität von Live-Shows vermittelt Werte, Botschaften und Geschichten, die über statische Webseiten nicht möglich sind. Die Interaktion in Echtzeit vermittelt Angebote durch persönliche Verbindungen aufregender und genauer.
So wie das Fernsehen das Kino nicht ersetzt hat, stärkt Live Shopping den konventionellen Einzelhandel, anstatt ihn zu verdrängen. Die Verbraucher zeigen bereits ein Omnichannel-Verhalten, indem sie sich über verschiedene Berührungspunkte hinweg informieren und kaufen.
Live-Inhalte bieten Raum, in dem etablierte Marken glänzen können, während sie disruptiven Emporkömmlingen Raum geben.
Live Shopping ist alles andere als bedrohlich, sondern bringt durch die Verschmelzung ein Gleichgewicht. Im Jahr 2024 wird es seine volle Wirkung entfalten und den Einzelhändlern ermöglichen, ihre Umsätze ohne ineffizientes Massenmarketing oder starke Rabatte zu steigern. Durch die Verflechtung digitaler Kanäle mit physischen Geschäften werden die Annahmen des Nullsummenspiels im Handel durchbrochen.
Es muss keine Gewinner und Verlierer der Kanalvorherrschaft geben; der gesamte Handel kann florieren, wenn alte und neue Elemente kreativ miteinander kombiniert werden.
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